iPhone 5 steht angeblich kurz vor der Serienproduktion

Als Apple-Chef Tim Cook Anfang Oktober 2011 das iPhone 4S der Öffentlichkeit vorstellte, zeigten sich viele Apple-Anhänger leicht enttäuscht. Denn statt dem erhofften iPhone 5 wurde nur eine Weiterentwicklung des iPhone 4 präsentiert. Die größte Neuerung dabei war wohl das Sprachsteuerungssystem Siri. Wie ich hier im iPhone Forum gelesen habe, spielten sogar einige User mit dem Gedanken sich ein anderes Smartphone zu kaufen.

Nun könnte es aber bald soweit sein: In diversen Technik-Blogs ist davon die Rede, dass Apple inzwischen mehrere Prototypen des iPhone 5 testet. Die Vorbereitungen zur Massenproduktion sollen derzeit in vollem Gänge sein, wenn man den Medienberichten glauben schenken mag. Offenbar haben leitende Angestellte der chinesischen Firma Foxcon, welche einen Großteil der iPhones fertigen wird, die Internas ausgeplaudert.  Es wird deshalb spekuliert, dass bereits auf der World Wide Developers Conference vom 2. bis  15. Juni 2012 das neue iPhone der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Bereits im Sommer könnte es das neue  iPhone 5 dann zu kaufen geben.

Gerüchten zufolge soll das neue Iphone dann mit sogenannter NFC-Technik (Near Field Communiction) ausgestattet sein. Diese Technologie soll dann zum identifizieren und bezahlen genutzt werden. Praktisch eine Alternative zur EC- / Kreditkarte, auch der neue deutsche Personalausweis ist schon mit dieser Technik kompatibel. Gerüchten zufolge soll auch die WLAN-Anbindung verbessert werden: Mit 802.11ac WLAN sollen deutlich schnellere Übertragsraten möglich sein. Ein Qualcomm Quad-Mode-Chip soll darüberhinaus LTE und 3G-Verbindungen ermöglichen – weltweit.

Die Gerüchte im Check:

Apple mit neuen Rekorden im Weihnachtsquartal

Apple bricht auch mit dem neuen Konzernchef Tim Cook alle Rekorde: Im wichtigen Weihnachts-Quartal gab es eine richtige Überraschung. Die Verkäufe lagen deutlich über den Erwartungen.

Im ersten Quartal setze Apple mit 37 Millionen verkauften iPhones einen neuen Rekord und verkaufte damit auch mehr Smartphones als Samsung, obwohl die Geräte von Apple teurer sind. Zudem liefert sich Apple mit dem Android-System von Google ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Laut dem Marktforschungsunternehmen Kantar Worldpanel wurden in den USA 44,9 Prozent Apple-Smartphones und 44,8 Prozent Android-Smartphones von Google verkauft. Allerdings gehen die Experten davon aus, dass Android vor allem in Asien noch an Boden gewinnen kann.

“Die ganze Welt will Apple-Produkte kaufen.”, sagten die Analysten zum guten Ergebnis von Apple. Die Erwartungen wurden vom Technologieunternehmen aus Cupertino deutlich geschlagen.

Auch vom iPad wurden mehr Geräte verkauft: Trotz der Markteinführung des Amazon Kindle Fire konnte Apple 15,4 Millionen iPads absetzen und damit die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Für das Frühjahr wird bereits die dritte Generation des iPads erwartet. Zudem stiegen auch die Verkäufe der Mac-Computer: Der Absatz stieg um 26 Prozent auf 5,2 Millionen Exemplare.

Damit klettert Apples Marktwert über 400 Milliarden Dollar, sodass Apple wieder das wertvollste an der Börse notierte Unternehmen ist und den Ölkonzern Exxon Mobil von der Spitze verdrängt.

Ipad 3 Produktion läuft bereits auf Hochtouren

Wie Macotakara berichtet, läuft die Produktion der dritten Generation des iPads bereits auf Hochtouren. Sofern bei den Auftragsherstellern Foxconn und Pegatron alles glatt läuft, könnte das iPad 3 damit schon im März im Handel sein und an die Kunden ausgeliefert werden.

Die Apple-Jünger warten bereits auf das neuste Apple-Tablet, das gegenüber den Vorgängern mehr Leistung, ein verbessertes Display und eine aufgebohrte Kamera bieten soll. Die Performance-Verbesserungen werden aber Auswirkungen auf die Maße des Geräts haben, so soll das Ipad 3 etwa einen Millimeter dicker sein, als sein Vorgänger. Ansonsten soll es aber keine äußerlich erkennbaren Unterschiede geben.

Wie zuletzt beim iPhone 4S soll wieder Foxconn mit 85 Prozent den Hauptteil der Produktion im Auftrag von Apple übernehmen. Pegatron wird die restlichen 15 Prozent fertigen. Beobachter gehen davon aus, dass die Produktion unter anderem wegen dem Chinesischen Neujahrsfest vom 23. bis 28. Januar schon hochgefahren wurde. Schließlich dürfte Apple wieder einen stabilen Absatz für das iPad 3 erwarten und durch die Produktion auf Hochtouren könnte Lieferschwierigkeiten bereits im Vorfeld entgegengewirkt werden.

Derzeit ist noch nicht bekannt, wann Apple das iPad 3 der Öffentlichkeit vorstellen wird. Die asiatischen Fachmagazine gehen aber davon aus, dass die Präsentation bereits auf der iWorld vom 26. bis zum 28. Januar erfolgen könnte.

Gerüchteküche: Kommt das neue iPad bereits Ende Januar?

Momentan brodelt es in der Gerüchteküche wieder: Grund ist die Vorstellung der neuesten iPad-Generation, die bereits Ende Januar erfolgen könnte. Demnach könnte Apple bei der Macworld/iWorld am 26. und 28. Januar 2012 in San Francisco gleich zwei neue Modelle vorstellen. Diese sollen sich durch eine höhere Bildschirmauflösung und schnelleren Prozessoren von der aktuellen Generation unterscheiden. Der Bericht stützt sich auf Quellen von Zulieferern für die Fertigung der Geräte.

Zwei Modelle für die mittlere und obere Preisklasse

Eine Version soll die mittlere Preisklasse bedienen und über eine 5-Megapixel-Kamera verfügen. Das andere Modell könnte für die Luxuspreisklasse entworfen worden sein und die 8-Megapixel-Kamera von Sony verwenden, die auch im aktuellen iPhone 4S verbaut wurde. Während laut den Gerüchten das Dispaly-Format von 9,7 Zoll bleibt, wird mit einer Auflösung von 2.048×1.536 Pixel ein neuer Rekordwert erreicht.

Bislang war die neue iPad-Generation erst im Frühjahr erwartet worden und damit genau ein Jahr nach der Vorstellung des iPad 2. In den letzten Wochen gab es Spekulationen darüber, dass die Produktvorstellung am 24. Februar 2012 erfolgen wird. Dem Geburtstag des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs. Von Apple selbst gibt es wie gewohnt, keine Auskunft.

Amazon verkauft den Kindle Fire für $199

Unterdessen bekommt Apple zunehmend Konkurrenz im Tablet-Markt. Zuletzt brachte der Versandriese Amazon den Kindle Fire in den USA auf den Markt. Dieses Tablet bietet zwar deutlich weniger Leistung als das iPad, ist dafür aber auch preiswerter und schon für $199 zu haben. (Stand: 29.12.2011 18:22 Uhr)

 

Apple Gründungsvertrag für 1,35 Millionen Dollar versteigert

Am Dienstag wurde der Gründungsvertrag von Apple mit der Unterschrift des verstorbenen Gründers Steve Jobs in New York versteigert. Nachdem das Auktionshaus Sothebys den Wert auf etwa 100.000 bis 150.000 US-Dollar geschätzt hatte, erhielt ein Unternehmer nach einem minutenlagen Bieterkampf den Zuschlag für 1,35 Millionen Dollar – also etwa einer Million Euro.

Der Käufer ist Eduardo Cisnero, Chef eines gleichnamigen Immobilienunternehmens. Er konnte sich schlussendlich gegen fünf weitere Bieter durchsetzen. Da noch Auktionsgebühren hinzukommen wird der Vertrag insgesamt fast 1,6 Millionen Dollar kosten. Der Verkäufer erwarb den Vertrag übrigens für ein paar tausend Dollar.

Der Vertrag datiert auf den 1. April 1976 und enthält neben der Unterschrift von Steve Jobs auch die Unterschriften seines Freundes Steve Wozniak und des Seniorpartners Ronald Wanye. Dieser stieg allerdings schnell aus dem Unternehmen aus, weil er das Risiko für zu hoch ansah. Hätte er seinen 10-prozentigen Anteil damals nicht für etwa 2.000 Dollar verkauft, dann wäre er heutzutage etwa 27 Milliarden Dollar wert.

Dank des iPhone und iPad ist Apple heute das wertvollsten Technologieunternehmen und an der Börse derzeit mit etwa 277 Milliarden Dollar bewertet.

Die letzten drei Minuten der Auktion: